Leo Pleysier

 

 

Im Sommersemester 1999 war Leo Pleysier bei der Wiener Nederlandistik zu Gast. Pleysier, geboren am 28. Mai 1945 in Rijkevorsel (Belgien), war von 1965 bis 1990 Lehrer in Rijkevorsel und ist seit Juli 1990 hauptberuflicher Schriftsteller. Er schreibt Erzählungen und Romane.

In Der gelbe Fluß ist gefroren (Berlin Verlag, aus dem Niederländischen von Marlene Müller-Haas) läßt Pleysier einen kleinen Jungen ans Wort, der fasziniert ist von seiner Tante, die als Nonne für die Mission in China arbeitet.

Werke:

  • Shimmy (1987)
  • Wit is altijd schoon (1989)
  • De kast (1991)
  • De gele rivier is bevrozen (1993) / Der gelbe Fluß ist gefroren (1997)
  • Zwart van het volk (1996) (dt. Übersetzung in Vorbereitung) (De Bezige Bij)

Leo Pleysier war vom 12. bis zum 30. April in Wien. Sein Aufenthalt wurde u.a. durch die finanzielle Unterstützung des Ministeriums der Flämischen Gemeinschaft ermöglicht. Er hat ein dreiwöchiges Seminar für Studenten der Nederlandistik abhalten.
Am 20. April (19.00, Nederlandistik) hat Pleysier aus Der gelbe Fluß ist gefroren gelesen. Die zweisprachige Lesung (Niederländisch/Deutsch) war gut besucht und wurde vom Wiener Publikum sehr geschätzt.