Die Nederlandistik an der Universität Wien

Bericht über das Studienjahr 2015/16

(Stand November 2016)

Inhalt

1. Vorwort

2. Studienrichtung Nederlandistik
2.1 Studierendenentwicklung
2.2 DCC
2.3 Entwicklung MA-Curriculum

3. Die Abteilung
3.1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
3.2 Writer in Residence, Gastvorträge/Kolloquien
3.3 Internationales Studentendiktat der niederländischen Sprache
3.4 Bibliothek

4. Mobilitätsprogramme und Auslandsstipendien
4.1 LLP/Erasmus
4.2 CEEPUS    
4.3 Stipendien (Niederlande/Belgien)
4.4 Sommerkurse (Niederlande/Belgien)
4.5 Comenius-Sommerkurs in Bratislava

5. Projekte
5.1 Literatur im Kontext (LIC)
5.2 MOOC
5.3 Dutch++

6. CnaVT

7. Afrikaans

8. Kooperationen

9. Publikationen und Vorträge
9.1 Wiener Schriften
9.2 Vorträge und Tagungsbeiträge
9.3 Publikationen

 

1. Vorwort

In diesem Jahr ist vieles geschehen, Geplantes und Unerwartetes. Geplant war der Abschluss der Entwicklung des neuen Mastercurriculums. Seit dem Wintersemester 2016 können Studierende nun für das neue Masterstudium inskribieren. Es ermöglicht den Studierenden nicht nur sich intensiv mit Literatur und Sprache der Niederlande und Flanderns auseinanderzusetzen, sondern sich auch anderen Schwerpunkten wie Übersetzen und Kulturvermittlung zu widmen. Inhaltlich richtet es sich vor allem an Studierende mit besonderem Interesse für Themen wie Globalisierung, Identität, Diversität und Migration. Eine Besonderheit des Curriculums ist, dass es auch Studierenden aus anderen Studienrichtungen offensteht, sofern sie die beiden Erweiterungscurricula "Niederländische Sprache und Kultur" abgeschlossen haben. Entsprechend hoffen wir, dass die Studierenden während des Studiums eigene, interessante Perspektiven für ihre berufliche Zukunft in internationalen Organisationen, Kulturinstitutionen oder in der Wissenschaft werden entwickeln können.

Im Herbst 2015 hat die Wiener Nederlandistik in Zusammenarbeit mit OLITH ein Symposion unter dem Titel "Literatuur (niet) in beweging?" organisiert. Mit diesem Symposion wurde auch die Kooperation im Rahmen von OLITH beendet. Es war sehr schön, alte Freunde und Kollegen zu diesem Anlass noch einmal wiederzusehen. Außerdem freuen wir uns auf den Tagungsband, der Anfang 2017 beim Verlag Praesens erscheinen wird.

Abgeschlossen wurde das Studienjahr 2015/16 mit einem Workshop für ÜbersetzerInnen (8. – 16. Juli 2016). Für diesen Workshop haben wir reichlich Unterstützung bekommen. Einerseits konnte allen TeilnehmerInnen aus dem Ausland ein CEEPUS-Stipendium verliehen werden, andererseits wurde der Workshop auch seitens der Universität Wien sowohl finanziell als auch praktisch durch die Verleihung des Labels "univie:summerschool" gefördert, wodurch die administrative Abwicklung des Workshops erheblich vereinfacht wurde. Für den Sommer 2017 planen wir in Kooperation mit der ELTE und Comenius bereits eine neue Summerschool zum Thema "Rezeption", diesmal für fortgeschrittene Masterstudierende und DoktorandInnen.

Große Veränderungen hat es auch im Sekretariat gegeben. Gabriele Takerer, die von Anfang an die Zentrale der Nederlandistik geleitet hat, arbeitet seit dem 1.10.2016 nur noch 20 Stunden für die Nederlandistik. Wir freuen uns für sie, dass sie die Möglichkeiten der Altersteilzeit hat nutzen können. Zum Ausgleich wird das Sekretariat seit dem 1.3.2016 halbtags von Christina Regorosa unterstützt.

Und nun zum nicht Geplanten. Im Rahmen der Neuaufstellung der Nederlandistik an der Universität Wien war vorgesehen, dass die Stelle von Frau Dr. Ulrike Vogl zum Wintersemester 2016 in eine Laufbahnstelle umgewandelt werden würde, für die sich Ulrike Vogl bewerben hätte können. Dies ist uns aber nicht gelungen. Die Stelle ist jetzt vakant, und Ulrike musste uns verlassen. Zum Glück hat sie eine vergleichbare Stelle an der Universität Gent gefunden, wo sie im Dezember 2016 ihren Dienst antreten wird. Wir gratulieren Ulrike Vogl zu diesem Erfolg und danken ihr für alles, was sie in den letzten Jahren für unseren Fachbereich getan hat. Ohne ihren Einsatz als Kollegin, Dozentin und stellvertretende Studienprogrammleiterin stünde die Wiener Nederlandistik längst nicht dort, wo sie jetzt steht; weder als Studienrichtung noch, um es mal so zu sagen, in der Landschaft der niederländischen Sprachwissenschaft. Nun ist es an uns, zu schauen, dass ihre Stelle bald ausgeschrieben wird, und dass wir die Lücke, die Ulrike hinterlässt bald wieder schließen können.

Ganz unerwartet hat uns auch die Tatsache getroffen, dass wir im Studienjahr 2015/16 mit der gesamten Abteilung aus dem Hauptgebäude übersiedeln mussten. Fast der ganze Sommer musste dafür aufgewandt werden, um alles einzupacken und in die "Alte WU" umzuziehen. Zum Glück haben wir es jetzt hinter uns, und wir haben uns bereits (mehr oder weniger) eingelebt. Der Ausblick aus unseren neuen Arbeitszimmern ist sehr schön, denn wir schauen über ganz Wien. Das ist sicher ein gutes Zeichen!

Herbert Van Uffelen

 

2. Studienrichtung Nederlandistik

2.1 Studierendenentwicklung

In der Studienrichtung Nederlandistik waren im November 2015 175 Studierende inskribiert, rechnet man die Erweiterungscurriculum-Studierenden hinzu, so waren es 391. Das Erweiterungscurriculum der Nederlandistik "Einführung in die niederländische Sprache und Kultur" ist eine Art Bachelor Minor im Umfang von 15 ECTS und umfasst Spracherwerb Niederländisch I und eine Einführung in Kultur und Geschichte des niederländischen Sprachraums. Im Moment (November 2016) sind 216 Studierende für das EC Nederlandistik registriert. Im WS 2016 starten wir mit einem zweiten Erweiterungscurriculum, welches auch Studierenden anderer Fächer die Zulassung für das Masterstudium Nederlandistik ermöglichen soll.

Das große Interesse am bisherigen Erweiterungscurriculum hat gezeigt, dass Niederländisch bei den Wiener Studierenden gefragt ist. Das EC Nederlandistik wird u.a. mit Studienrichtungen wie Internationale Entwicklung, Sprachwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft kombiniert. So sehr wir uns darüber auch freuen, so stellt es uns doch auch vor organisatorische Probleme. Denn jene Lehrveranstaltungen, die sowohl Teil des Bachelors- als auch des Erweiterungscurriculums sind, sind überlaufen: In der Einführungsvorlesung "Einführung in Kultur und Geschichte" sitzen weit über 100 HörerInnen. Für den Spracherwerb melden sich jedes Semester mehr als 70 Studierende an.

In den verschiedenen Curricula des BA-Studiums sind im Moment 175 Studierende inskribiert. Seit dem WS 2013 gibt es einen neuen Studienplan, der den "normalen" BA und DCC kombiniert: das Resultat ist ein BA-Studium mit zwei Tracks.

Im Masterstudium sind 2 Studierende eingeschrieben – wir hoffen, dass die Studierendenzahlen im Masterstudium steigen werden, wenn mehr Generationen BA-Studierende ihren Abschluss erworben haben. Darüber hinaus sind 2 Studierende im Doktoratsstudium Nederlandistik gemeldet.

Insgesamt haben wir nun um 30% mehr Studierende als vor der Einführung der Bolognastruktur. Unter Berücksichtigung der Erweiterungscurriculum-Studierenden sind im WS 2015 sogar dreimal so viele Studierende für die Nederlandistik eingeschrieben wie im November 2007.

Im Jahr 2015 haben 4 Studierende den BA Nederlandistik erfolgreich abgeschlossen.

Seit dem WS 2016 ist Herbert Van Uffelen im Rahmen der SPL 13 (Fennistik, Hungarologie, Skandinavistik und Slawistik) Vize-Studienprogrammleiterin für Nederlandistik.

Informationen über die Studienpläne der Nederlandistik sind auf der Website http://www.ned.univie.ac.at zu finden.

 

2.2 DCC – Dutch Language, Literature and Culture in a Central European Context

Seit der Änderung des BA-Curriculums Nederlandistik ist DCC kein eigenständiger Studienzweig mehr. Stattdessen können Studierende nun wählen, ob sie einen DCC-Schwerpunkt ("Track") innerhalb des Nederlandistikstudiums setzen wollen. Wie viele Studierende derzeit davon Gebrauch machen, kann im laufenden Studienjahr nicht festgestellt werden. Erst nach Abschluss des Studiums wird sich zeigen, welchen Schwerpunkt die Studierenden gewählt haben. Wir gehen aber davon aus, dass die Anzahl der DCC-Studierenden in etwa gleich bleiben wird.

Das ‚Steering Committee‘ von DCC hat sich in diesem Jahr zwei Mal getroffen und einige wichtige Entscheidungen getroffen:

DCC wird nach 2017 (bis 2022) fortgeführt werden und die ELTE (Budapest) wird als neuer Partner in das Netzwerk aufgenommen. Der neue Vertragstext wurde mit den zuständigen Instanzen abgestimmt. Anfang 2017 werden die assoziierten Partneruniversitäten unterschreiben.

E-Learning

Im Rahmen von DCC werden im Moment folgende E-Learning-Kurse für das Mastercurriculum entwickelt:

  • Übersetzen und Dolmetschen
  • Methoden und Techniken
  • Aktuelle Themen und Theorien der Sprach- und Literaturwissenschaft
  •  Akademischer Diskurs

Aller Voraussicht nach, werden diese Kurse im Wintersemester 2017 online gehen.

Für das Bachelorprogramm wird die ELTE E-Learning-Module zu folgenden Themen entwerfen:

  • Moderne Sprachwissenschaft
  • Kinderliteratur
  • Literatur und Malerei

Als Open Education Ressources (MOOCS) sind im Moment Kurse zu folgenden Themen in Entwicklung:

  • Spracherwerb (WELKOM)
  • Stadtdichter
  • Humor

Workshops

Mit finanzieller Unterstützung von CEEPUS wurde vom 8. bis zum 16. Juli 2016 ein Übersetzungsworkshop organisiert ("Literatuur en verandering"). Der Workshop, der das Label "univie:summerschool" erhielt, fand in Wien statt. Teilgenommen haben insgesamt 24 Studierende aus CEEPUS-DCC-Ländern.

In Anbetracht der Tatsache, dass der neue DCC-Vertrag erst 2017 unterschrieben werden wird, haben wir den Druck des neuen Infomaterials auf Mitte 2017 verschoben. In der Zwischenzeit haben wir relevante Informationen vor allem über die Website von DCC und unserer Facebook-Seite ( https://www.facebook.com/DCC-Dutch-Language-Literature-and-Culture-1562647584015244 ) verbreitet.

Für alle diese Aktivitäten erhielten wir eine finanzielle Unterstützung der Nederlandse Taalunie, wofür wir an dieser Stelle unseren Dank aussprechen möchten.

Insgesamt sind derzeit (Stand Oktober 2015) für DCC international ca. 25 StudentInnen inskribiert.

Mehr Informationen zu DCC finden Sie auf der DCC-Website (http://dcc.ned.univie.ac.at).

2.3 Entwicklung MA-Curriculum

Das neue MA-Curriculum ist mit dem Wintersemester 2016 in Kraft getreten. Wir hoffen, dass das neue Design reichlich Zuspruch finden wird; insbesondere weil verschiedene (und vor allem interdisziplinäre) Schwerpunkte gesetzt werden können. Außerdem ist die Zulassung nun jetzt auch für Studierende aus anderen Studienrichtungen möglich, sofern sie die beiden Erweiterungscurricula "Niederländische Sprache und Kultur" (Einführung und Vertiefung) absolviert haben.

 

3. Die Abteilung für Nederlandistik  

3.1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Studienjahr 2015/16

 

 

  • Univ.-Prof. Dr. Herbert Van Uffelen
    (Leiter der Abteilung Nederlandistik, Literaturwissenschaft)
  • Gabriele Takerer (Sekretariat)
  • Christina Regorosa (Sekretariat seit 1.3.2016)
  • Dr. Christine Kasper (Bundeslehrerin, Freistellung – Betriebsrat) 

AssistentInnen:

  • Mag. Dr. Ulrike Vogl (Assistentin/post doc, Sprachwissenschaft, Vize-Studienprogrammleiterin bis 30.09.2016)
  • Marlou de Bont, BA MA MA (Universitätsassistentin/prae doc, Literaturwissenschaft seit 1.6.2015)
  • MMag. Petra Niederberger (Universitätsassistentin/prae doc, Literaturwissenschaft) derzeit in Karenz).

LektorInnen:

  • ddrs. Emmeline Besamusca (Lektorin, Kultur und Geschichte)
  • Lic. Catharina E. Loader (Lektorin, Afrikaans)
  • drs. Julia Sommer (Lektorin, Sprachunterricht)
  • Lic. Nele Rampart (Lektorin, Sprachunterricht)
  • Dr. Ute Van Uffelen (Lektorin, Literaturwissenschaft)
  • MMag. Christine Hermann (Lektorin, Übersetzen) 

TutorInnen:

  • Florian Galli (Tutor WS 2015/16)
  • Mag. Susanne Höfler (Tutorin SS 2016)
  • Christina Regorosa, BA  (Tutorin  WS 2015/16, SS 2016)

PraktikantInnen:

Vom 01.03. bis zum 01.06.2016 absolvierten die Informatikstudenten Jens Bulinckx und Wout Van Tendeloo von der Thomas More Hochschule in Belgien (Studienrichtung 'Elektronik/ICT') ein Praktikum an unserer Abteilung. Sie haben den Grundstein gelegt für die neue Datenbank DLBT (Digital Library and Bibliography for Literature in Translation).

ProjektmitarbeiterInnen:

  • Damar Hoogland (SS 2016, Projekt DLBT)
  • Christina Regorosa (WS 2015/16, Projekt MOOC Welkom)
  • Elisa De Llano (EDV bis 30.11.2015)
  • Jens Bulinckx (EDV seit 1.7.2016)

Studienassistenz:

Im Sommersemester 2016 assistierte Christina Regorosa Dr. Ulrike Vogl in der Lehre.

 

3.2 Writer in Residence, Gastvorträge/Kolloquien , Aktivitäten, Bibliothek

3.2.1 Writer in Residence

In diesem Jahr konnten wir aus organisatorischen Gründen leider keinen Writer in Residence empfangen.

3.2.2 Gastvorträge/Kolloquien:

Am 19.11.2015 hielt Dr. Kevin Absillis (Universität Antwerpen) im Rahmen der literaturwissenschaftlichen Lehrveranstaltung "Literatuur en verandering" (Herbert Van Uffelen) einen Vortrag zum Thema „100 jaar Pallieter van Felix Timmermans“.

Am 25. November 2015 sprach Heike Gehring über das Afrikaans-Theater in Südafrika und verwies auf veränderte Identitäten im südafrikanischen Kontext nach 1994. "With the country's new freedom came a crisis of identity. No longer could the world be divided into the good (opponents of apartheid) and the bad (proponents of apartheid), clear lines began to blur and with the blurring came uncertainty." Die Lesung war von Studierenden, KollegInnen und Interessierten gleichermaßen gut besucht.

Am 20. Mai 2016 hielt Prof. Matthias Hüning (Freie Universität Berlin) im Bereich der Sprachwissenschaft einen Vortrag zum Thema: „Het Nederlands in Suriname“.

3.3. Internationales Studentendiktat der niederländischen Sprache

Am 19. April fand das internationale Studentendiktat der niederländischen Sprache statt. Teilgenommen haben insgesamt 17 Universitäten in 11 Ländern in Europa. Das internationale Studentendiktat stand unter der Schirmherrschaft von Comenius, der Nederlandse Taalunie, der diplomatischen Vertretungen Flanderns und des Königreichs der Niederlande. Mehr Informationen auf Niederländisch dazu gibt es auf der Website vom "Internationaal studentendictee".

Die Abteilung für Nederlandistik nahm heuer zum zweiten Mal daran teil. Es haben sich erfreulicherweise 11 Studierende angemeldet. Es gab auch zwei Teilnehmerinnen, die sich außer Konkurrenz der Herausforderung stellten, den Text so fehlerfrei wie möglich zu schreiben: Frau Nicole van der Pauw von der niederländischen Botschaft und Kollegin Marlou de Bont. Pünktlich um 11:30 ging es los mit der ersten Präsentation des Textes 'Het einde van de eend', den wir als mp3 erhalten hatten. Danach diktierte Julia Sommer, Sprachdozentin an der Wiener Nederlandistik, den Text nochmals langsam zum Mitschreiben. Um ca.12:10 war es für die TeilnehmerInnen geschafft. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Nele Rampart machte sich Julia Sommer ans Korrigieren und Fehlerzählen. Noch am selben Tag stand das Resultat fest.

1. Platz: Lisa Winkelmüller
2. Platz: Sarah Ettl
3. Platz: Nina Weihs

Herzlichen Glückwunsch!

Die Preisverleihung fand am 23. Mai an der Abteilung für Nederlandistik statt. Zunächst präsentierte Julia Sommer das diesjährige Diktat samt Tücken und Stolpersteinen. Danach überreichten Herr David Maenaut (flämische Repräsentanz) und Herr Sascha Bollermann (niederländische Botschaft) die Preise. Der erste Preis, das Wörterbuch 'dikke Van Dale' in digitaler Form, wurde von der flämischen Repräsentanz gestiftet, für den zweiten und dritten Platz gab es Bücherpreise von der niederländischen Botschaft. Im Anschluss wurde bei Kaffee und Keksen noch die eine oder andere Rechtschreibregel besprochen. ;-)

Alle TeilnehmerInnen am internationalen Studentendiktat der niederländischen Sprache haben sehr zum Gelingen beigetragen, dafür ein herzliches Dankeschön!

 

3.4 Bibliothek

Der Bücherbestand der Nederlandistik wurde ins Magazin der Hauptbibliothek übersiedelt. Die Bücher der Nederlandistik können  über den Onlinekatalog bestellt werden. Nachschlagewerke (z.B. Wörterbücher) stehen im Freihandmagazin der FB Germanistik und können dort verwendet, allerdings nicht entlehnt werden. Dies gilt auch für die letzten 10 Jahrgänge der folgenden Fachzeitschriften: Nederlandse Letterkunde, Spiegel der Letteren, Ons Erfdeel, Kunsttijdschrift Vlaanderen, Revolver, De Parelduiker, Internationale Neerlandistiek (vorm. Neerlandica Extra Muros), Tijdschrift voor Nederlandse Taal- en Letterkunde, Nederlandse Taalkunde. Alle anderen Zeitschriften müssen vor der Benützung über den Onlinekatalog bestellt werden und dürfen nur in den Räumen der Bibliothek verwendet werden. Die Hefte des jeweils laufenden Jahrgangs der Zeitschriften befinden sich in den Räumlichkeiten der Abteilung Nederlandistik (Augasse 2-6, Zimmer D5.22.3) und können dort auf Anfrage eingesehen werden.

Im Studienjahr 2015/16 hat die Nederlandistik-Bibliothek erneut an Umfang zugenommen. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass wir das uns zur Verfügung stehende Bibliotheksbudget wie immer optimal ausgenutzt haben. Die Listen der Neuanschaffungen können auf der Website der Abteilung eingesehen werden: http://www.ned.univie.ac.at/nederlandistik/ueber-uns/bibliothek/.  

Die Verantwortung für die Bibliothek lag im Studienjahr 2015/16 bei Marlou de Bont.

 

4. Mobilitätsprogramme und Auslandsstipendien

4.1 LLP/Erasmus

Im Rahmen des LLP (Life-Long Learning)/Erasmus-Programms unterhielt die Nederlandistik im Jahr 2015/16 Kontakte zu folgenden Universitäten: , mit denen ein StudentInnen- und DozentInnen-Austausch vereinbart ist:

  • Amsterdam (Universiteit van Amsterdam)
  • Groningen (Rijksuniversiteit)
  • Nijmegen (Radboud Universiteit Nijmegen)
  • Leiden (Rijksuniversiteit Leiden)
  • Leuven (Katholieke Universiteit)
  • Louvain-la-Neuve (Université Catholique de Louvain)
  • Antwerpen (Universiteit Antwerpen)
  • Bratislava (Comenius Universität Bratislava)
  • Brno (Masaryk Universität)
  • Budapest (Károli Gáspár Református Egyetem)
  • Debrecen (Kossuth Lájos Tudomány Egyetem)
  • Olomouc (Palacký Universität)
  • Wrocław (Uniwersytet Wrocławski)

Mit diesen Universitäten ist sowohl ein Studierenden- als auch ein Lehrenden-Austausch vereinbart, welche es interessierten Studierenden der Nederlandistik ermöglichte, einen mehrmonatigen Studienaufenthalt in den Niederlanden, in Flandern oder an mitteleuropäischen Nederlandistikinstituten zu verbringen und vice versa. Auch Studierende des DCC-Curriculums der Nederlandistik machten von dieser Möglichkeit Gebrauch, um ihr obligatorisches Auslandssemester an einer Partneruniversität zu absolvieren.

4.2 CEEPUS

Herbert Van Uffelen koordiniert seit vielen Jahren das CEEPUS-Netzwerk CII-AT-0012 – Language and literature in a Central European context (ehemaliges Ceepus A4-Netzwerk), das Studierenden und Lehrenden Auslandsaufenthalte in Mittel- und Südosteuropa ermöglicht. Beteiligt sind 18 Universitäten aus Belgrad, Bratislava, Brno, Budapest (ELTE), Budapest (KRE), Bukarest, Debrecen, Krakau, Ljubljana, Novi Sad, Olomouc, Poznan, Prag, Szeged, Warschau, Wrocław, Zagreb und natürlich Wien.
Im Rahmen dieses Netzwerkes wird durch den Austausch von Studierenden und Lehrenden die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Instituten – Nederlandistik, Finno-Ugristik und Slawistik sowie seit 2014/15 Austrian Studies – gestärkt. Dadurch soll einerseits ein Beitrag zur Verbesserung der Sprachkenntnisse der österreichischen DCC-, Slawistik- und Finno-Ugristik-StudentInnen geleistet werden, andererseits soll aber auch den Studierenden aus nicht-deutschsprachigen Ländern die Möglichkeit geboten werden, ihre Niederländisch- und Deutschkenntnisse während eines Studienaufenthalts in Wien zu vertiefen. Vor allem für Studierende in Joint-Degree-Programmen wie DCC bietet CEEPUS eine ideale Möglichkeit, ihr Pflichtsemester an einer der Partneruniversitäten zu verbringen. Auch Lehrende nutzen diese Möglichkeit, um 1 bis 4 Wochen an einer der Partneruniversitäten zu unterrichten. 

Im Studienjahr 2015/16 konnten im Rahmen unseres CEEPUS-Netzwerkes insgesamt 234 Stipendienmonate an StudentInnen, PhD's und DozentInnen vergeben werden. 

Unsere gemeinsamen Bemühungen im Bereich der Studierenden- und Dozentenmobilität wurden auch von offizieller Seite anerkannt: Unser Netzwerk hat den Ceepus Ministers' Prize for Excellence 2010 gewonnen! Dieser Preis wird alljährlich von den BildungsministerInnen der am Ceepus-Programm beteiligten Staaten vergeben. Auch wenn es sich dabei "nur" um einen ideellen Preis handelt, der mit keinerlei finanziellen Mitteln verbunden ist, freuen wir uns doch sehr über diese offizielle Anerkennung für unsere Bemühungen um eine verstärkte Mobilität von Studierenden und Lehrenden in Mittel- und Südosteuropa und für unseren Beitrag zur Stärkung der Lehre von weniger weit verbreiteten Sprachen. Dies ist nach 2005 bereits das zweite Mal, dass unserem Netzwerk der Ministerpreis zuerkannt wurde, und darauf dürfen wir – so meinen wir – auch ein wenig stolz sein.

Ein ganz besonderer Erfolg für CEEPUS und DCC in diesem Jahr war, dass wir mit CEEPUS-Stipendien vom 8.-16. Juli 2016 den Übersetzungsworkshop ("Literatuur en verandering") in Wien anbieten konnten. Und nicht nur das: auch für das Studienjahr 2016/2017 stehen wieder Stipendien für einen Workshop zur Verfügung (diesmal für fortgeschrittene Masterstudierende sowie für Promovendi). Der Workshop zum Thema "Rezeption" wird in Kooperation mit der ELTE und Comenius organisiert und findet vom 7. bis zum 14. Juli 2017 in Wien statt. Die teilnehmenden Studierenden und DozentInnen wurden bereits selektiert, und wir freuen uns schon auf das Ereignis, über das wir im nächsten Jahr berichten werden.

4.3 Stipendien (Niederlande/Belgien)

Sowohl für Belgien als auch für die Niederlande stehen längerfristige Stipendien zur Verfügung. Unter anderem gibt es in diesem Rahmen Stipendien speziell für NederlandistInnen.

4.4 Sommerkurse (Niederlande/Belgien)

 

Durch die relativ kurzfristige Bekanntgabe bezüglich des erneuerten Sommerkurses der „Nederlandse Taalunie“ in Gent, konnten für den Sommer 2016 keine Studierenden der Wiener Nederlandistik gefunden werden. Wir hoffen, dass im darauffolgenden Sommer Nederlandistik-Studierende aus Wien wieder die Möglichkeit erhalten werden, daran teilzunehmen.

4.5 Comenius-Sommerkurs in Bratislava

 

2016 nahmen keine Studierende aus Wien am Comenius-Sommerkurs teil, da wir nicht dazu eingeladen wurden.

 

5. Projekte

5.1 Literatur im Kontext (LIC)

Zu Jahresbeginn 2015 wurde Herbert Van Uffelen vom CODL eingeladen, am Huyghens-Instituut "Literatur im Kontext" zu präsentieren. Anschließend wurden gemeinsam die Möglichkeiten eines Neustarts erörtert. Prioritäres Ziel war es, die Datenbank "Niederländische Literatur in Übersetzung" erneut zugänglich zu machen. "Literatur im Kontext" soll also wiederbelebt werden – sei es in einem völlig neuen Gewand und mit einem neuen Konzept.

Im Studienjahr 2015/2016 wurde intensiv versucht, finanzielle Mittel für den Neustart von "Literatur im Kontext" einzuwerben. Zum Berichtszeitpunkt ist noch unklar, ob uns dies gelungen ist.

Entschieden ist aber inzwischen, dass wir weitermachen werden. Die Daten aus "Literatur im Kontext" werden in einem neuen Projekt  - "Digital Library and Bibliography for Literature in Translation" (DLBT) - Verwendung finden. Dieses Projekt ist eine Kooperation zwischen der Nederlandistik in Wien, der Universitätsbibliothek Wien und dem Zentralen Informatikdienst der Universität Wien. Gemeinsam mit den bereits genannten Partnern der CODL werden wir in den nächsten Jahren eine neue Datenbank zur Literatur in Übersetzung im weitesten Sinn des Wortes entwickeln. Die nächsten Monate werden diesbezüglich entscheidend sein. Dementsprechend sind wir gespannt, was wir im nächsten Jahresbericht werden berichten können.

5.2 MOOC

Im Rahmen des Joint-Bachelors Dutch in a Central European Context (DCC) wurden seit 2005  universitätsübergreifende E-Learning-Veranstaltungen speziell für DCC-Studierende entwickelt und auf der Lernplattform OLAT angeboten. Die Nederlandistik der Universität Wien kann jedoch auch abseits von DCC auf Projekte im Bereich e-Learning und Open Educational Resources (OER) zurückblicken.

So wurde 2002 WELKOM, ein digitaler Sprachkurs für AnfängerInnen, auf der Lernplattform OLAT entwickelt. Dieser wurde durch die finanzielle Unterstützung der Nederlandse Taalunie möglich gemacht.

Das Projekt NeVA - Nederlands voor Anderstaligen - ist als Lehr- und Lernpartnerschaft im Bereich der Didaktik gedacht und spricht sowohl Lehrende als auch Lernende an. Von 2007-2009 haben die Kooperationspartner Universität Tilburg (NL) und die KHK Kempen (B) sich u.a. über innovative Techniken und den Einsatz von IKT-Material und Online-Kursen im Unterricht ausgetauscht und Lehrformate zusammengestellt. Finanziert wurde das Projekt durch das Grundtvig-Programm, eines der vier Programme für lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission.

Dutch++, welches Sprachvariation und Plurizentrizität in der niederländischen Sprache thematisiert und interaktiv in diesen Themenkomplex einführt ist seit 2014 online. In diesem Projekt steht die Idee des offenen Zugangs zentral. Projektpartner sind die Universität Tilburg, die Thomas More Hochschule Kempen und die Freie Universität Berlin. Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch die Europäische Kommission (Lifelong Learning). Die Online-Plattform  von Dutch++ (https://dutchplusplus.ned.univie.ac.at/) umfasst nicht nur Informationen über die Diversität des niederländischen Sprachraums, sondern auch einen großen Pool an Übungen in verschiedenen Varietäten und für unterschiedliche Sprachniveaus. Ziel ist es, Lernende und Lehrende des Niederländischen wie auch Muttersprachler für nationale, regionale und soziale Unterschiede im gesprochenen und geschriebenen Niederländisch zu sensibilisieren und v.a. erstere auf die alltägliche Sprachpraxis im niederländischen Sprachraum vorzubereiten. Zusätzlich kann die Dutch++-Website auch als Modell für Lehrmaterial für andere plurizentrische Sprachen dienen. Zu diesem Zweck stehen ausgewählte Teile der Seite auch in englischer Sprache zur Verfügung.

Das Interesse unserer Abteilung an dem Lehrformat des MOOCs wurde durch den Launch der ersten österreichischen MOOC-Lernplattform geweckt. iMoox wurde im Dezember 2013 von der Karl-Franzens-Universität Graz und der Technischen Universität Graz gegründet und steht unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Die Lernplattform entstand im Rahmen des Projekts „Entwicklung einer Bildungsplattform und Bereitstellung von kostenlos zugänglichen Kursen mit multimedialen Inhalten für eine möglichst breite Bevölkerungsschicht“.

Die Entscheidung, sich mit (nicht zuletzt im Rahmen von DCC) dem Format des MOOC intensiver auseinanderzusetzen, erscheint uns als der nächste logische Schritt und entspricht der Linie der oben angeführten Projekte.

 

6. Certificaat Nederlands als Vreemde Taal (CNaVT)

 

Für das CNaVT war eine Kandidatin (extern) angemeldet, die am 13. Mai 2016 an der Nederlandistik das Examen (EDUCATIEF STARTBEKWAAM) absolvierte. Die Prüfung wurde von Julia Sommer durchgeführt.

 

7. Afrikaans

A. Lehre
Wie schon in früheren Semestern, konnten die Studierenden auch im Studienjahr 2015/16 in Afrikaans wieder Kurs I und Kurs II, beide unterstützt durch E-Learning, wählen. Über die Lernplattformen OLAT und Moodle wurden die Kurse mit entsprechenden Informationen und Übungen angeboten.

Informationen über die Studienprogramme von Afrikaans sind auf der Website der Nederlandistik zu finden.

TeilnehmerInnen waren vor allem Afrikaans-Interessierte, Ceepus- und Erasmus-StudentInnen. Von diesen besuchten viele die Universität Wien leider nur für ein Semester, und daher waren weniger Studierende für Afrikaans II (SS) als für Afrikaans I (WS) angemeldet.

B.  Auszeichnung für Afrikaans

Am 16. Oktober 2015 wurde Catharina Loader in Potchefstroom, Südafrika, mit der Kanzlermedaille der Nordwest-Universität ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde vom Kanzler der Universität, Leruo Molotlegi, König des Bafokeng-Volkes, und von Rektor Dan Kgwadi begründet als „Anerkennung ihres unermüdlichen Eifers in der Festigung des Profils von Afrikaans als hochfunktioneller Sprache in Europa, inklusive in der Lehre an der Universität Wien und ihrer langjährigen, produktiven Assoziation mit der Nordwest-Universität in der Entwicklung der afrikaansen Sprache.“

Für die Nederlandistik an der Universität Wien wurde einiges an Publizität in Funk und Presse erzeugt.

C.  Kontakte
 
Existierende Kontakte in Südafrika sowie Kontakte mit Friends of South Africa (FoSA, dem südafrikanisch-österreichischen Verein in Wien), der Universität Salzburg (Abteilung Anglistik) und den Fachbereichen für Afrikanistik und Anglistik in Wien wurden gepflegt. Rina Loader ist auch regelmäßig in Kontakt mit dem Zuid-Afrika Huis in Amsterdam und KollegInnen in Südafrika. Weiterhin sind neue Kontakte in Deutschland geschmiedet worden. Kontakte mit SADOCC in Wien wurden auch wieder aufgenommen.

D. Projekte
 
Die audio-visuellen Programme für Afrikaans-Studierende, Taalreis I und Taalreis II,  laufen auf OLAT und Moodle und werden ständig weiterentwickelt.

Kontakte mit der Nord-West-Universität (Prof. Dr. Tobie van Dyk) führten zu einem gemeinsamen Projekt. Derzeit ist Rina Loader mit den Vorarbeiten für die Zusammenstellung einer kompakten Einführung in die Afrikaanse Grammatik für Nicht-Muttersprachler beschäftigt. In Verbindung mit diesem Projekt ist auch die Publikation einer Arbeitsbuchreihe mit praktischen Übungen geplant.

E. Website: Afrikaans in Europa
 
Catharina Loader konnte die Webseite Afrikaans in Europa ( aie.ned.univie.ac.at) stetig erweitern. Beiträge von mehreren Professoren in Südafrika wurden als neue Berichte und Artikel publiziert (39).

In einem Versuch, die Website übersichtlicher zu gestalten, wurde sie Anfang 2016 überarbeitet und neu angelegt. Die Überarbeitung ist noch nicht abgeschlossen.

Thematische Lücken wurden laufend angesprochen. Wichtige zugesandte Berichte über die Entwicklung von Afrikaans in Südafrika wurden veröffentlicht.

Weiters beinhaltet die Pflege der Website die regelmäßige Überarbeitung von Kalendern, Links, Bildern und Themen, die für die Kurse an der Universität Wien - Afrikaans I und II -  wichtig sind.

F. Afrikaans in Europa und Facebook

Die Facebook-Seite wächst ständig und gefällt derzeit 251 Personen. Auf diese Art und Weise werden Informationen über Afrikaans in Europa an der Universität Wien verbreitet.

G. Afrikaans Theater im Rampenlicht

Am 25. November 2015 sprach Heike Gehring über das Afrikaans-Theater in Südafrika und verwies auf veränderte Identitäten im südafrikanischen Kontext nach 1994. "With the country's new freedom came a crisis of identity. No longer could the world be divided into the good (opponents of apartheid) and the bad (proponents of apartheid), clear lines began to blur and with the blurring came uncertainty." Die Lesung war von Studierenden, KollegInnen und Interessierten gleichermaßen gut besucht.

H. Sonstiges
 
Als Angehörige des Beirates von LitNet Akademies, einer akkreditierten Online-Zeitschrift, versucht Catharina Loader, die Interessen unseres Instituts zu vertreten.

I. Veröffentlichungen im Bereich Afrikaans
 
Zahlreiche Kurzartikel sind auf der Website Afrikaans in Europa  erschienen und werden laufend weitergeführt. In Taalreis (ein audio-visuelles Programm für Studierende) Teil I (AnfängerInnen) und Teil II (Fortgeschrittene) werden regelmäßig neue Berichte geschrieben.

8. Kooperationen

Neben den Kooperationen in den bereits genannten und näher beschriebenen Projekten (DCC, DUTCH++) kooperierte die Abteilung für Nederlandistik auch noch mit anderen Forschungsinstitutionen und Verbänden außerhalb der Universität:

·         Olith

Am 26.-27.11.2015 hat die Wiener Nederlandistik in Zusammenarbeit mit OLITH ein Symposion unter dem Titel "Literatuur (niet) in beweging?" organisiert. Mit diesem Symposion wurde auch die Kooperation im Rahmen von OLITH beendet. Anfang 2017 wird ein Tagungsband beim Verlag Praesens erscheinen.

·         Fachverbände:

Comenius, Deutscher Nederlandisten-Verband und IVN ("Internationale Vereniging voor Neerlandistiek"): individuelle Mitgliedschaft der Institutsangehörigen, Mitarbeit im Vorstand, Beiträge zu Konferenzen und Doktorandenkolloquien.

9. Publikationen und Vorträge

9.1 Wiener Schriften

Von der Wiener Nederlandistik werden unter der Herausgeberschaft von Herbert Van Uffelen zwei Reihen herausgegeben:

     

  • Wiener Broschüren zur niederländischen und flämischen Kultur (seit 2005 nur noch in digitaler Form)
  •  

  • Wiener Schriften zur niederländischen Sprache und Kultur (Praesens-Verlag).
  •  

9.2 Vorträge und Tagungsbeiträge der MitarbeiterInnen

30. Oktober 2015:

Colloquium 'Verzoekingen. Mystiek en identiteit in de moderne Vlaamse letterkunde', Ruusbroecgenootschap, Universiteit AntwerpenKevin Absillis & Marlou de Bont, '"Och, Thomas a Kempis, als g'in een vliegmachien had gezete, oe boekske had duzend kieren iens zoo schoen gewest!" Pallieter (1916) en de mystiek van het moderne leven'

27. November 2015:

Olith-Symposium 'Literatuur (niet) in beweging? Een terugblik op Olith', Abt. Nederlandistik, Universität WienMarlou de Bont, '"Ik - ik zeg de waerheid". Realisme als discursieve constructie'

17. Juni 2016:

Sociolinguistics Symposium 21, University of MurciaDr. Ulrike Vogl, “Standard language ideology and language learning in the new millennium”

4. Juli 2016:
Comenius Zomercursus, Masaryk Universität Brno
Dr. Ulrike Vogl, „’Hét Nederlands bestaat niet’: over pluricentriciteit, diaglossie en meertaligheid”

16. September 2016:
Forms of Multilingualism in Secondary and Tertiary Education Contexts, Universität Innsbruck
Dr. Ulrike Vogl, “Students’ conceptions of multilingualism and language learning: a comparative European perspective”

27. September 2016:
3. Workshop „Historische Aspekte der Mehrsprachigkeit“, Universität Bozen/Bolzano
Dr. Ulrike Vogl, „Sprachen lernen à la Berlaimont“

9.3 Publikationen der MitarbeiterInnen

Die folgenden Publikationen von MitarbeiterInnen sind im Zeitraum 2015/16 erschienen.

Artikel, Beiträge in Sammelbänden, Rezensionen:

·         Herbert Van Uffelen, 'Lucebert: de stem van een generatie'. In: Erica van Boven, Pieter Verstraeten, Schrijvers-typen. Hilversum, Verloren, 2016, 157-168.

·         Marlou de Bont, 'Profeet of dilettant? Over de (on)navolgbaarheid van Henry David Thoreaus Walden (1854)'. In: Passage. Tijdschrift voor Europese literatuur & cultuur 3 (2016) 3, 57-66.

·         Marlou de Bont, ‘Stralenbundel van een veelkleurig spectrum. Over Ton van Kalmthout & Huib Zuidervaart (red.), The Practice of Philology in the Nineteenth-Century Netherlands. In: Spiegel der letteren 58 (2016) 2, 311-313.

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