Die Nederlandistik an der Universität Wien


Bericht über das Studienjahr 2017/2018

(Stand November 2018)

1.      Vorwort

Über Weihnachten hat das Rektorat beschlossen, die Nederlandistik, die 2017 ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert hat, nicht mehr in den nächsten Entwicklungsplan aufzunehmen. Die Studienrichtung sollte geschlossen werden. Nach vielen Diskussionen und nicht zuletzt durch den Einsatz des  Dekanatteams wurde die Entscheidung schließlich dahingehend abgewandelt, dass die Nederlandistik in Zukunft voraussichtlich im Rahmen der Germanistik weitergeführt und auch eine Professur für Nederlandistik (Nachfolge Van Uffelen) in den Entwicklungsplan aufgenommen wurde. Anfang 2018 wurde die Professur ausgeschrieben und Ende 2018 finden die Hearings statt. Wir sind schon sehr gespannt, wer demnächst die Nederlandistik in Wien in die Zukunft führen wird.

Auf jeden Fall wird es eine längere Übergangszeit geben. Die Studierende können noch immer für die Studiengänge Nederlandistik inskribieren. Diese Studierenden müssen noch die Gelegenheit bekommen, ihr Studium abzuschließen. Größere Veränderungen sind kurzfristig also nicht zu erwarten.

Während des Sommersemesters 2018 hat die Abteilung ein Strategiemeeting mit allen MitarbeiterInnen organisiert. Während dieses Meetings haben wir nicht nur über Möglichkeiten und Modelle einer künftigen Nederlandistik in Wien diskutiert, sondern auch Konzepte für mögliche neue Studienformen entwickelt. Hiermit haben wir, so glauben wir, eine gute Grundlage für die Diskussionen gelegt, die im nächsten Studienjahr bezüglich der Zukunft der Nederlandistik geführt werden müssen.

Im Sommer 2018 hat die Wiener Nederlandistik in Kooperation mit Comenius und ELTE zum dritten Mal eine univie:summerschool abgehalten. Das Thema der Summerschool, die vom 6.7.2017 bis zum 13.7.2017 stattfand, war „Literatuur en identiteit“. Teilgenommen haben 47 Studierende und 6 DozentInnen. Die Summerschool wurde seitens der Universität Wien sowohl finanziell als auch praktisch durch die Verleihung des Labels univie:summerschool gefördert, wodurch die administrative Abwicklung des Workshops erheblich vereinfacht wurde. Auch für den Sommer 2019 ist eine univie:summerschool geplant. Es wird wieder eine Doctoral School sein, diesmal mit dem Thema „Literatuur en letterkunde in de 21ste eeuw“.

Abschließend freuen wir uns in diesem Studienjahr zwei neue KollegInnen begrüßen zu können: Claudia Zeller hat Anfang 2018 ihren Dienst als Universitätsassistentin übernommen und Twan Zegers wird ab dem Wintersemester 2018 die sprachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen betreuen.

Wir sind also bereit für einen neuen Start.

Herbert Van Uffelen

 

2. Studienrichtung Nederlandistik

2.1 Studierendenentwicklung

In der Studienrichtung Nederlandistik waren im November 2016 177 Studierende im BA inskribiert, 6 im MA und 1 Studierende im Doktorat. Das Erweiterungscurriculum der Nederlandistik „Einführung in die niederländische Sprache und Kultur“ ist eine Art Bachelor Minor im Umfang von 15 ECTS und umfasst Spracherwerb Niederländisch I und eine Einführung in Kultur und Geschichte des niederländischen Sprachraums. Aktuell (November 2017) sind 189 Studierende für das EC Nederlandistik registriert. Seit WS 2016 bieten wir ein zweites Erweiterungscurriculum an, welches auch Studierenden anderer Fächer die Zulassung für das Masterstudium Nederlandistik ermöglichen soll.

Das große Interesse am bisherigen Erweiterungscurriculum hat gezeigt, dass Niederländisch bei den Wiener Studierenden gefragt ist. Das EC Nederlandistik wird u.a. mit Studienrichtungen wie Internationale Entwicklung, Sprachwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft kombiniert. In der Einführungsvorlesung „Einführung in Kultur und Geschichte“ sitzen weit über 100 HörerInnen. Für den Spracherwerb melden sich jedes Semester mehr als 70 Studierende an.

In diesem Studienjahr haben 4 Studierende den BA Nederlandistik erfolgreich abgeschlossen.

Im Masterstudium sind derzeit 6 Studierende eingeschrieben – wir hoffen, dass die Studierendenzahlen im Masterstudium steigen werden, wenn mehr Generationen BA-Studierende ihren Abschluss erworben haben. Darüber hinaus ist 1 Studierende im Doktoratsstudium Nederlandistik gemeldet.

Im Studienjahr 2017/2018 war Herbert Van Uffelen im Rahmen der SPL 13 (Fennistik, Hungarologie, Skandinavistik und Slawistik) Vize-Studienprogrammleiterin für Nederlandistik.

Informationen über die Studienpläne der Nederlandistik sind auf der Website http://www.ned.univie.ac.at zu finden.

 

2.2 DCC – Dutch Language, Literature and Culture in a Central European Context

Seit der Änderung des BA-Curriculums Nederlandistik ist DCC kein eigenständiger Studienzweig mehr. Stattdessen können Studierende nun wählen, ob sie einen DCC-Schwerpunkt („Track“) innerhalb des Nederlandistikstudiums setzen wollen. Wie viele Studierende derzeit davon Gebrauch machen, kann im laufenden Studienjahr nicht festgestellt werden. Erst nach Abschluss des Studiums wird sich zeigen, welchen Schwerpunkt die Studierenden gewählt haben. Wir gehen aber davon aus, dass die Anzahl der DCC-Studierenden in etwa gleich bleiben wird.

DCC wird nach 2017 (bis 2022) fortgeführt werden und die ELTE (Budapest) wird als neuer Partner in das Netzwerk aufgenommen. Der neue Vertragstext wurde mit den zuständigen Instanzen abgestimmt. Mitte 2017 haben die assoziierten Partneruniversitäten unterschrieben.

E-Learning

Im Rahmen von DCC wurden folgende E-Learning-Kurse für das Mastercurriculum entwickelt:

  • Methoden und Techniken
  • Aktuelle Themen und Theorien der Sprach- und Literaturwissenschaft.

Diese Kurse sind im Wintersemester 2017 online gegangen.

Für das Bachelorprogramm wird die ELTE E-Learning-Module zu folgenden Themen entwerfen:

  • Moderne Sprachwissenschaft
  • Kinderliteratur
  • Literatur und Malerei

Als Open Education Ressources (MOOCS) sind im Moment Kurse zu folgenden Themen in Entwicklung:

  • Spracherwerb (WELKOM)
  • Gent in gedichten
  • Humor

Univie:summerschool – Doctoral school „De dynamiek van receptie”

Mit finanzieller Unterstützung von CEEPUS wurde vom 6. bis zum 13. Juli 2018 ein Workshop für ÜbersetzerInnen organisiert („Literatuur en identiteit“). Der Workshop, der das Label univie:summerschool erhielt, fand in Wien statt. Teilgenommen haben insgesamt 47 Studierende aus CEEPUS-DCC-Ländern.

Insgesamt sind derzeit (Stand November 2018) für DCC international ca. 20 StudentInnen inskribiert.

Mehr Informationen zu DCC finden Sie auf der DCC-Website (http://dcc.ned.univie.ac.at).

3. Die Abteilung für Nederlandistik  

3.1. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Studienjahr 2017/18

  • Univ.-Prof. Dr. Herbert Van Uffelen
    (Leiter der Abteilung Nederlandistik, Literaturwissenschaft, Vizestudienprogrammleiter)
  • Gabriele Takerer (Sekretariat)
  • Christina Regorosa (Sekretariat)
  • Dr. Christine Kasper (Bundeslehrerin, Freistellung – Betriebsrat) 

AssistentInnen:

  • Marlou de Bont, BA MA MA (Universitätsassistentin/prae doc, Literaturwissenschaft)
  • Claudia Zeller MA (Universitätsassistentin/prae doc, Literaturwissenschaft) seit 15.01.2018

LektorInnen:

  • ddrs. Emmeline Besamusca (Lektorin, Kultur und Geschichte)
  • Lic. Catharina E. Loader (Lektorin, Afrikaans)
  • drs. Julia Sommer (Lektorin, Sprachunterricht)
  • Lic. Nele Rampart (Lektorin, Sprachunterricht)
  • Dr. Ute Van Uffelen (Lektorin, Literaturwissenschaft)
  • MMag. Christine Hermann (Lektorin, Übersetzen)  
  • Mag. Susanne Höfler (Lektorin, Sprachwissenschaft)

TutorInnen:

  • Bianca Petz (Tutorin WS 2017/18, SS 2018)
  • Xaver-Maria Kursawa  (Tutor WS 2017/18)

ProjektmitarbeiterInnen:

  • Patricia Grill
  • Xaver Kursawa
  • Christina Regorosa
  • Isabell Ritter

PraktikantInnen:

  • Emiel Druyts

Die Kooperation mit der Thomas More Hogeschool Kempen hat uns auch dieses Jahr wieder ermöglicht, PraktikantInnen zu empfangen und zu begleiten. Die PraktikantInnen kommen mit einem Erasmus-Stipendium und unterstützen uns im Bereich der Lehre (wenn Sie aus der Lehrerausbildung kommen) und im Bereich Software-Entwicklung (wenn sie aus dem Bereich Informatik kommen).

Im Frühjahr 2018 war Emiel Druyts als Praktikant an unserer Abteilung. Er hat sowohl im Bereich des DLBT-Projekts assistiert als auch im Rahmen des Seminars Didaktik mitgearbeitet. Emiel hat unsere E-learning Projekte evaluiert und eine sehr ausführliche Dokumentation über Vor- und Nachteile von E-learning erstellt. Außerdem hat er wertvolle Vorschläge für die Weiterentwicklung unserer Projekte vorgelegt. Im Rahmen des DLBT-Projekts hat er sich mit der Problematik der digitalen Edition (TEI) auseinandergesetzt und eine ganze Reihe von Texten für die Edition (DLBT) vorbereitet. Außerdem hat er sich in die Programmierung der DLBT vertieft und unser Team beim bug-tracking unterstützt.

 

3.2 Gastvorträge/Kolloquien , Aktivitäten, Bibliothek

3.2.1 Internationales Studentendiktat der niederländischen Sprache

Am 17. April 2018 fand das internationale Studentendiktat der niederländischen Sprache statt. Teilgenommen haben insgesamt 16 Universitäten in 10 Ländern in Europa. Das internationale Studentendiktat stand unter der Schirmherrschaft von Comenius, der Nederlandse Taalunie, der diplomatischen Vertretungen Flanderns und der Niederlande. Der Hauptpreis wurde von Van Dale uitgevers gestiftet.

Die Abteilung für Nederlandistik nahm heuer zum vierten Mal daran teil. Es haben sich 18 Studierende angemeldet. Es gab auch 5 TeilnehmerInnen, die sich außer Konkurrenz dieser Herausforderung stellten. Der Text des diesjährigen Studentendiktats wurde vom flämischen Schriftsteller und Journalisten Sven Peeters verfasst. Der niederländische Fernsehmoderator Philip Freriks hatte diesen Text vorgelesen, wovon wir eine Aufnahme als mp3 erhielten. Danach diktierte Julia Sommer, Sprachdozentin an der Wiener Nederlandistik, den Text nochmals langsam zum Mitschreiben.

 

1. Platz: Noël Ilias

2. Platz: Irina Roșca

3. Platz: Franziska Vehling

 

Die Preisverleihung fand am 2. Mai an der Abteilung für Nederlandistik statt. Zunächst präsentierte Julia Sommer den Text des diesjährigen Studentendiktats sowie einige lustige und kreative „Rechtschreibvarianten“. Danach überreichten Herr David Maenaut (flämische Repräsentanz) und Frau Marlou Smulders (niederländische Botschaft) die Preise. Der Gewinner erhielt ein Jahr lang gratis Zugang zum Online-Wörterbuch „dikke Van Dale“, für den zweiten und dritten Platz gab es Bücher, CDs und „goodies“ von der flämischen Repräsentanz und der niederländischen Botschaft. Im Anschluss wurde bei Kaffee und Keksen das diesjährige Studentendiktat nachbesprochen.

3.2.2 Gastvorträge

Im Rahmen des Kurses Grundlagen Sprach- und Literaturwissenschaft haben zwei Gastvorträge stattgefunden. Am Dienstag, den 10. April 2018 hielt Prof. Kevin Absillis einen literaturwissenschaftlichen Vortrag über die „De heldenreis. De dieptestructuur van verhalen”, und am Dienstag, den 29. Mai 2018 hielt Dr. Roland Nagy einen sprachwissenschaftlichen Vortrag über die „Inleiding in de klankleer van het Nederlands“. Beide Vorträge wurden gut besucht. Es nahmen Studierende, Kollegen und andere Interessierte teil.

3.2.3 Bibliothek

Die Bücher der Nederlandistik können über den Onlinekatalog bestellt werden. Nachschlagewerke (z.B. Wörterbücher) stehen im Freihandmagazin der FB Germanistik und können dort verwendet, allerdings nicht entlehnt werden. Dies gilt auch für die letzten 10 Jahrgänge der folgenden Fachzeitschriften: Nederlandse Letterkunde, Spiegel der Letteren, Ons Erfdeel, Kunsttijdschrift Vlaanderen, Revolver, De Parelduiker, Internationale Neerlandistiek, Tijdschrift voor Nederlandse Taal- en Letterkunde, Nederlandse Taalkunde. Alle anderen Zeitschriften müssen vor der Benützung über den Onlinekatalog bestellt werden und dürfen nur in den Räumen der Bibliothek verwendet werden. Die Hefte des jeweils laufenden Jahrgangs der Zeitschriften befinden sich in den Räumlichkeiten der Abteilung Nederlandistik (Augasse 2-6, Zimmer D5.22.3) und können dort auf Anfrage eingesehen werden.

Im Studienjahr 2017/18 hat die Nederlandistik-Bibliothek erneut an Umfang zugenommen. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass wir das uns zur Verfügung stehende Bibliotheksbudget wie immer optimal genützt haben.

Die Verantwortung für die Bibliothek lag im Studienjahr 2017/18 bei Marlou de Bont.

4. Mobilitätsprogramme und Auslandsstipendien

4.1 LLP/Erasmus

Im Rahmen des LLP (Life-Long Learning)/Erasmus-Programms unterhielt die Nederlandistik im Jahr 2017/18 Kontakte zu folgenden Universitäten:

  • Amsterdam (Universiteit van Amsterdam)
  • Groningen (Rijksuniversiteit)
  • Nijmegen (Radboud Universiteit Nijmegen)
  • Leiden (Rijksuniversiteit Leiden)
  • Leuven (Katholieke Universiteit)
  • Louvain-la-Neuve (Université Catholique de Louvain)
  • Antwerpen (Universiteit Antwerpen)
  • Bratislava (Comenius Universität Bratislava)
  • Brno (Masaryk Universität)
  • Budapest (Károli Gáspár Református Egyetem)
  • Debrecen (Kossuth Lájos Tudomány Egyetem)
  • Olomouc (Palacký Universität)
  • Wrocław (Uniwersytet Wrocławski)

Mit diesen Universitäten ist sowohl ein Studierenden- als auch ein Lehrenden-Austausch vereinbart, welche es interessierten Studierenden der Nederlandistik ermöglichte, einen mehrmonatigen Studienaufenthalt in den Niederlanden, in Flandern oder an mitteleuropäischen Nederlandistikinstituten zu verbringen und vice versa. Auch Studierende des DCC-Curriculums der Nederlandistik machten von dieser Möglichkeit Gebrauch, um ihr obligatorisches Auslandssemester an einer Partneruniversität zu absolvieren.

4.2 CEEPUS

Herbert Van Uffelen koordiniert seit vielen Jahren das CEEPUS-Netzwerk CII-AT-0012 – Language and literature in a Central European context, das Studierenden und Lehrenden Auslandsaufenthalte in Mittel- und Südosteuropa ermöglicht. Beteiligt sind 19 Universitäten aus Belgrad, Bratislava, Brno, Budapest (ELTE), Budapest (KRE), Bukarest, Debrecen, Krakau, Ljubljana, Lublin, Novi Sad, Olomouc, Poznan, Prag, Szeged, Warschau, Wrocław, Zagreb und natürlich Wien.

Im Rahmen dieses Netzwerkes wird durch den Austausch von Studierenden und Lehrenden die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Instituten – Nederlandistik, Finno-Ugristik und Slawistik sowie seit 2014/15 Austrian Studies – gestärkt.

Dadurch soll einerseits ein Beitrag zur Verbesserung der Sprachkenntnisse der österreichischen DCC-, Slawistik- und Finno-Ugristik-StudentInnen geleistet werden, andererseits soll aber auch den Studierenden aus nicht-deutschsprachigen Ländern die Möglichkeit geboten werden, ihre Niederländisch- und Deutschkenntnisse während eines Studienaufenthalts in Wien zu vertiefen. Vor allem für Studierende in Joint-Degree-Programmen wie DCC bietet CEEPUS eine ideale Möglichkeit, ihr Pflichtsemester an einer der Partneruniversitäten zu verbringen. Auch Lehrende nutzen diese Möglichkeit, um 1 bis 4 Wochen an einer der Partneruniversitäten zu unterrichten. 

Im Studienjahr 2017/18 konnten im Rahmen unseres CEEPUS-Netzwerkes insgesamt 214 Stipendienmonate an Studierende, PhD's und DozentInnen vergeben werden. 

Unsere gemeinsamen Bemühungen im Bereich der Studierenden- und Dozentenmobilität wurden auch von offizieller Seite anerkannt: Unser Netzwerk hat 2010 den Ceepus Ministers' Prize for Excellence gewonnen. Dieser Preis wird alljährlich von den BildungsministerInnen der am Ceepus-Programm beteiligten Staaten vergeben. Auch wenn es sich dabei „nur“ um einen ideellen Preis handelt, der mit keinerlei finanziellen Mitteln verbunden ist, freuen wir uns doch sehr über diese offizielle Anerkennung für unsere Bemühungen um eine verstärkte Mobilität von Studierenden und Lehrenden in Mittel- und Südosteuropa und für unseren Beitrag zur Stärkung der Lehre von weniger weit verbreiteten Sprachen. Dies ist nach 2005 bereits das zweite Mal, dass unserem Netzwerk der Ministerpreis zuerkannt wurde, und darauf dürfen wir – so meinen wir – auch ein wenig stolz sein.

Ein ganz besonderer Erfolg für CEEPUS und DCC in diesem Jahr war, dass wir mit CEEPUS-Stipendien vom 7.-14. Juli 2017 die doctoral school („De dynamiek van receptie“) in Wien anbieten konnten. Die doctoral school zum Thema „Rezeption“ wurde in Kooperation mit der ELTE und Comenius organisiert.

Auch für das Studienjahr 2018/2019 stehen wieder Stipendien für eine univie:summerschool („Literatuur en letterkunde in de 21e eeuw“) zur Verfügung. Die teilnehmenden Studierenden und DozentInnen wurden bereits selektiert, und wir freuen uns schon auf das Ereignis, über das wir im nächsten Jahr berichten werden.

4.3 Stipendien (Niederlande/Belgien)

Sowohl für Belgien als auch für die Niederlande stehen längerfristige Stipendien zur Verfügung. Unter anderem gibt es in diesem Rahmen Stipendien speziell für NederlandistInnen.

4.4 Sommerkurs der „Nederlandse Taalunie“

Am Sommerkurs der „Nederlandse Taalunie“ in Gent („taal, cultuur en beroep“) nahmen vom 29. Juli. – 11. August 2018 vier Studierende der Wiener Nederlandistik teil.

4.5 Comenius-Sommerkurs in Bukarest

2018 nahmen drei Studierende aus Wien vom 1. – 14. Juli 2018 am Comenius-Sommerkurs in Bukarest teil.

5. Projekte

5.1 DLBT

Die Daten aus „Literatur im Kontext“ haben in einem neuen Projekt  - „Digital Library and Bibliography for Literature in Translation“ (DLBT) – neue Verwendung gefunden.

Dieses Projekt ist eine Kooperation zwischen der Nederlandistik in Wien, der Universitätsbibliothek Wien und dem Zentralen Informatikdienst der Universität Wien. Gemeinsam mit EASTBOUND/CODL wird mit der DLBT eine neue Datenbank zur Literatur in Übersetzung im weitesten Sinn des Wortes entwickeln.

Das Projekt wurde in diesem Studienjahr vom FWF und von der Nederlandse Taalunie gefördert.

Die „Digital Library and Bibliography of Literature in Translation“ (DLBT) ist eine neue Datenbank und Infrastruktur für die Analyse der komplexen Beziehung zwischen Originalen und deren Übersetzungen. Der Katalog und das Portal der DLBT erleichtern den Zugang zu Übersetzungen und deren Rezeptionsdokumenten, indem die Texte in einer digitalen Bibliothek zugänglich gemacht werden. In der DLBT werden nicht nur der digitalisierte Inhalt und die bibliografischen Metadaten der Übersetzungen präsentiert, sondern auch Informationen über die materiellen Charakteristika der Ausgabe (Umschläge, Illustrationen usw.) und die Nachwirkungen der Texte im öffentlichen Diskurs.

Auch Bearbeitungen in anderen Medien (Filme, Theater) werden in der DLBT verzeichnet. Das interaktive Forschungsportal der DLBT ermöglicht den NutzerInnen, Ergänzungs- und Korrekturvorschläge anzubringen, die von der Redaktion bearbeitet werden können. Spezielle Tools ermöglichen es, Statistiken anzufertigen und die Beziehungen zwischen literarischen Werken und ihren Übersetzungen, sowie zwischen Übersetzungen und ihren ÜbersetzerInnen und VerlegerInnen visuell aufzuarbeiten. Dies ermöglicht es, den Kulturtransfer, der für das Phänomen der Literatur in Übersetzung wesentlich ist, besser nachvollziehbar zu machen. 

Während des Colloquiums der IVN wurde das Projekt vorgestellt und die Website (https://dlbt.univie.ac.at/) offiziell eröffnet. Dies bedeutet aber nicht, dass die Entwicklungen bereits abgeschlossen sind. Auch im nächsten Studienjahr werden weiter Daten eingepflegt und die Software weiter entwickelt.

Die Ausrichtung der DLBT entspricht den aktuellen Bedürfnissen in den Digital Humanities, indem sie den offenen Zugang zu Bibliographien, Metadaten, digitalisierten Texten und Bearbeitungen übersetzter Literatur ermöglicht. Als Tor zur Literatur in Übersetzung und deren Rezeption wird sich der innovative Service der DLBT zu einem unverzichtbaren Werkzeug zur Erforschung der Verbreitung und Rezeption von Literatur in Übersetzung entwickeln.

5.2 E-Learning / MOOC /Dutch++

Im Rahmen des Joint-Bachelors Dutch in a Central European Context (DCC) wurden seit 2005  universitätsübergreifende E-Learning-Veranstaltungen speziell für DCC-Studierende entwickelt und auf der Lernplattform OLAT angeboten. Die Nederlandistik der Universität Wien kann jedoch auch abseits von DCC auf Projekte im Bereich e-Learning und Open Educational Resources (OER) zurückblicken.

So wurde 2002 WELKOM, ein digitaler Sprachkurs für AnfängerInnen, auf der Lernplattform OLAT entwickelt. Dieser wurde durch die finanzielle Unterstützung der Nederlandse Taalunie möglich gemacht.

Das Projekt NeVA - Nederlands voor Anderstaligen - ist als Lehr- und Lernpartnerschaft im Bereich der Didaktik gedacht und spricht sowohl Lehrende als auch Lernende an. Von 2007-2009 haben die Kooperationspartner Universität Tilburg (NL) und die KHK Kempen (B) sich u.a. über innovative Techniken und den Einsatz von IKT-Material und Online-Kursen im Unterricht ausgetauscht und Lehrformate zusammengestellt. Finanziert wurde das Projekt durch das Grundtvig-Programm, eines der vier Programme für lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission.

Dutch++, welches Sprachvariation und Plurizentrizität in der niederländischen Sprache thematisiert und interaktiv in diesen Themenkomplex einführt ist seit 2014 online. In diesem Projekt steht die Idee des offenen Zugangs zentral. Projektpartner sind die Universität Tilburg, die Thomas More Hochschule Kempen und die Freie Universität Berlin. Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch die Europäische Kommission (Lifelong Learning). Die Online-Plattform  von Dutch++ (https://dutchplusplus.ned.univie.ac.at/) umfasst nicht nur Informationen über die Diversität des niederländischen Sprachraums, sondern auch einen großen Pool an Übungen in verschiedenen Varietäten und für unterschiedliche Sprachniveaus. Ziel ist es, Lernende und Lehrende des Niederländischen wie auch Muttersprachler für nationale, regionale und soziale Unterschiede im gesprochenen und geschriebenen Niederländisch zu sensibilisieren und v.a. erstere auf die alltägliche Sprachpraxis im niederländischen Sprachraum vorzubereiten. Zusätzlich kann die Dutch++-Website auch als Modell für Lehrmaterial für andere plurizentrische Sprachen dienen. Zu diesem Zweck stehen ausgewählte Teile der Seite auch in englischer Sprache zur Verfügung.

Das Interesse unserer Abteilung an dem Lehrformat des MOOCs wurde durch den Launch der ersten österreichischen MOOC-Lernplattform geweckt. iMoox wurde im Dezember 2013 von der Karl-Franzens-Universität Graz und der Technischen Universität Graz gegründet und steht unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Die Lernplattform entstand im Rahmen des Projekts „Entwicklung einer Bildungsplattform und Bereitstellung von kostenlos zugänglichen Kursen mit multimedialen Inhalten für eine möglichst breite Bevölkerungsschicht“.

Die Entscheidung, sich mit (nicht zuletzt im Rahmen von DCC) dem Format des MOOC intensiver auseinanderzusetzen, erschien uns als der nächste logische Schritt und entspricht der Linie der oben angeführten Projekte.

Inzwischen wird im Rahmen von DCC intensiv an der Entwicklung einzelner MOOCS gearbeitet. Verwendet wird dabei das System Open-EDX.

Fertig ist inzwischen die Entwicklung von WELKOM und Gent in gedichten.

Noch in Entwicklung:

·         Humor

6. Certificaat Nederlands als Vreemde Taal (CNaVT)

Für das CNaVT waren zwei externe Kandidatinnen angemeldet, die am 11. Mai 2018 an der Nederlandistik das Examen absolvierten. Beide Kandidatinnen absolvierten die Prüfung Maatschappelijk Formeel (FORM, Niveau B1). Die Prüfungen wurden von Julia Sommer durchgeführt.

7. Afrikaans

A. Lehre

Wie schon in früheren Semestern, konnten die Studierenden auch im Studienjahr 2017/18 wieder zwei Kurse in Afrikaans absolvieren.

1.       Wintersemester 2017/18: „Afrikaans Kultur und Literatur durch die Augen einer Kamera“

2.       Sommersemester 2018: „Afrikaans: Ein Erbe aus Europa, Asien und Afrika“

Ausführliche Informationen über den Inhalt der Studienprogramme von Afrikaans sind auf der Website der Nederlandistik zu finden.

Über die Lernplattform Moodle wurden die Kurse mit entsprechenden Informationen und Übungen angeboten.

Neben Studierenden der Nederlandistik und anderen Abteilungen der Universität, haben auch einige Ceepus- und Erasmus-StudentInnen beide Kurse absolviert. So wird die Kenntnis dieser jungen germanischen Sprache auch außerhalb Österreichs verbreitet.

B. Projekte

·         Projekt im Rahmen der Auszeichnung mit der Kanzlermedaille der Nordwest-Universität

Am 16. Oktober 2015 wurde Catharina Loader in Potchefstroom, Südafrika, mit der Kanzlermedaille der Nordwest-Universität ausgezeichnet. Aufgrund dieser Auszeichnung entstand 2016 ein Projekt zwischen der Universität Wien und der Nord-West-Universität, in dem Catharina Loader mit Prof. Tobie van Dyk (in seiner Funktion als Leiter der Einheit für Sprachen und Literatur im Südafrikanischen Kontext in der Fakultät für Geisteswissenschaften) zusammenarbeitet, um eine komprimierte Einführung in die Afrikaanse Grammatik für Nichtmuttersprachler zu verfassen.

Aus diesem Projekt ist mittlerweile eine TipTopper-Serie entwickelt bestehend aus einem übersichtlichen (kortpad/shortcut) Grammatikbuch und verschiedenen Arbeitsbüchern mit (hoffentlich) Internet-Unterstützung. Diese Bücher können auch in Europa verwendet werden.

Kortpad-Afrikaans, eine grundlegende Grammatik, ist derzeit in der Endphase und wird in Kürze gedruckt.

Das erste Arbeitsbuch, Kortpad-praatjies, ein afrikaanses Arbeitsbuch für Anfänger, wird derzeit geschrieben.

·         Audiovisuelles Programm für Lehrende in Wien

Dieses Programm ist für Afrikaans-Studierende unter dem Titel Taalreis auf Moodle zugänglich und wird laufend weiterentwickelt.

C. Website: Afrikaans in Europa (AiE)

Catharina Loader konnte die Webseite Afrikaans in Europa (aie.ned.univie.ac.at) ständig erweitern. Beiträge von mehreren Professoren in Südafrika wurden als neue Berichte und Artikel publiziert. Auf der Website wurde beispielweise ein Artikel aus der Präsentation in 2016 von Carina van der Walt auf „Reflections of South African poets on the work of Jheronimus Bosch” veröffentlicht.

Thematische Lücken wurden laufend angesprochen. Weiterhin schließt die redaktionelle Betreuung der Website die regelmäßige Überarbeitung von Links, Bildern und Themen ein, die für Afrikaans-Studierende an der Universität Wien relevant sind. Einige Beiträge sind auch schon übersetzt, um ein breiteres Publikum zu erreichen.

In Planung sind:

·         Die Zusammenarbeit mit der neu gegründeten IVA (Internationale Vereinigung für Afrikaans) und der Universität Gent.

·         Die erneute Veröffentlichung von Afrikaans: Literatur im Kontext.

D. Afrikaans in Europa und Facebook

Diese Facebook-Seite wächst ständig und gefällt derzeit über 300 Personen. Auf diese Art und Weise werden Informationen über Afrikaans in Europa und an der Universität Wien verbreitet.

E.  Kontakte

Existierende Kontakte in Südafrika sowie Kontakte mit Friends of South Africa (FoSA, dem südafrikanisch-österreichischen Verein in Wien), der Universität Salzburg (Abteilung Anglistik) und den Fachbereichen für Afrikanistik und Anglistik in Wien wurden gepflegt. Catharina Loader ist auch regelmäßig in Kontakt mit Zuid-Afrika Huis Nederland und Kollegen in Südafrika.  Weiterhin sind neue Kontakte in Deutschland geschmiedet worden. Kontakte mit SADOCC in Wien wurden auch aufgenommen.

F. Sonstiges

Als Angehörige des Beirates von LitNet Akademies, einer akkreditierten Online-Zeitschrift, versucht Catharina Loader die Interessen unseres Instituts zu vertreten.

H. Veröffentlichungen im Bereich Afrikaans

Verschiedene Kurzartikel sind auf der Website Afrikaans in Europa erschienen und werden laufend überarbeitet und ergänzt. Neue Berichte werden auch laufend für Taalreis (ein audiovisuelles Programm für Studierende) verfasst.

In Planung: Kortpad-Afrikaans und sonstige Arbeitsbücher.

8. Kooperationen

Neben den Kooperationen in den bereits genannten und näher beschriebenen Projekten (DCC, DUTCH++) kooperierte die Abteilung für Nederlandistik auch noch mit anderen Forschungsinstitutionen und Verbänden außerhalb der Universität:

·         Olith

·         Fachverbände:

Comenius, Niederlandistenverband im deutschsprachigen Raum (NLV) und IVN („Internationale Vereniging voor Neerlandistiek“): individuelle Mitgliedschaft der Institutsangehörigen, Mitarbeit im Vorstand, Beiträge zu Konferenzen und Doktorandenkolloquien.

9. Publikationen und Vorträge

9.1 Wiener Schriften

Von der Wiener Nederlandistik werden unter der Herausgeberschaft von Herbert Van Uffelen zwei Reihen herausgegeben:

  • Wiener Broschüren zur niederländischen und flämischen Kultur (seit 2005 nur noch in digitaler Form)
  • Wiener Schriften zur niederländischen Sprache und Kultur (Praesens-Verlag).

2017 erschien Band 7 in der Reihe Wiener Schriften zur niederländischen Sprache und Kultur erscheinen:

·         Herbert Van Uffelen, Dirk De Geest, Marlou de Bont & Christine Hermann (Hrsg.), Literatur in Bewegung: Über die Dynamik von Texten in der niederländischen Literatur. Wien: Praesens Verlag, 2017. Wiener Schriften zur niederländischen Sprache und Kultur 7.

Begleittext:

Wie verändern sich Texte, wenn sie Grenzen überschreiten? Und wie bestimmt die materielle Erscheinungsform die Bedeutung und das Funktionieren von literarischen Texten? Diese und andere Fragen stehen im Sammelband Literatur in Bewegung: Über die Dynamik von Texten in der niederländischen Literatur im Mittelpunkt. In diesem Band wird die Dynamik von Literatur anhand von konkreten Beispielen aus der modernen niederländischen Literatur analysiert. Dabei stehen Verschiebungen im literarischen Feld, das Verhältnis zwischen dem literarischen Text und seiner paratextuellen Umrahmung, sowie der Einfluss von Zeit und Raum auf die Bedeutung und Funktion von literarischen Texten im Fokus. Es kommen so unterschiedliche Themen zur Sprache wie Kindergedichte von Autoren, die gewöhnlich für Erwachsene schreiben, Comicbearbeitungen von literarischen Klassikern, die Übersetzungsproblematik oder die Erneuerung des Romans in den dreißiger Jahren.

(Siehe auch: http://www.praesens.at/praesens2013/?p=5498)

9.2 Vorträge und Tagungsbeiträge der MitarbeiterInnen

 

28. Oktober 2017:

Focus op Natuur en Erfgoed: Studiedag Natuurpunt CNV, Turnhout, Belgium

Marlou de Bont, ‘Het nieuwe vaderland verkennen. De natuurbeelden van Conscience’.

 

3.-4. April 2018:

Travail poétique, poétique du travail – perspectives sur la bureaucratie et le travail dans la poésie néerlandaise contemporaine// Over arbeid en bureaucratie – perspectieven uit de Nederlandstalige poëzie (Claudia Zeller, Gastseminar Abteilung Niederländisch, Université de Strasbourg)

 

20. April 2018:

Achter de verhalen 7: de terugkeer van de geschiedenis, Universiteit Antwerpen, Antwerpen

Marlou de Bont, ‘De actualiteit van het alledaagse bij Conscience, Van Kerckhoven en Zetternam (1841-1848)’

 

29. Juni 2018:

12th Biennial Conference of the Association for Low Countries Studies: Picturing Reality, University of Sheffield

Marlou de Bont, ‘On the Visual Didactics of Hendrik Conscience in Sketches from Flemish Life’.

 

28. August 2018:

20e Colloquium Neerlandicum der Internationale vereniging voor Neerlandistiek, KU Leuven

Herbert Van Uffelen & Marlou de Bont, ‘De DLBT, of: beweging brengen in een Vlaams stilleven’.


28. August 2018:

20e Colloquium Neerlandicum der Internationale vereniging voor Neerlandistiek, KU Leuven

Julia Sommer, ‘College Nederlands op z´n kop? Taalverwerving in een flipped classroom

 

9.3 Publikationen der MitarbeiterInnen

Sammelband:

·         Herbert Van Uffelen, Dirk De Geest, Marlou de Bont & Christine Hermann (Hrsg.), Literatur in Bewegung: Über die Dynamik von Texten in der niederländischen Literatur. Wien: Praesens Verlag, 2017. Wiener Schriften zur niederländischen Sprache und Kultur 7.

Artikel, (Beiträge in) Sammelbänden, Rezensionen:

·         Marlou de Bont, ‘Ein Kampf um die Wirklichkeit. Hendrik Conscience aus der Sicht von Cyriel Buysse’. In: Herbert Van Uffelen, Dirk De Geest, Marlou de Bont & Christine Hermann (Hrsg.), Literatur in Bewegung: Über die Dynamik von Texten in der niederländischen Literatur. Wien: Praesens Verlag, 2017. Wiener Schriften zur niederländischen Sprache und Kultur 7, 289-310.

·         Marlou de Bont, ‘Over Maurice Gilliams, Elias of het gevecht met de nachtegalen. Bezorgd en uitgeleid door Filip De Ceuster.’ In: De Gulden Passer. Journal for Book History 95 (2017) 2, 360-361.

·         Marlou de Bont, ‘Een ‘eenvoudige aandoenlijke geschiedenis, van twee Gentsche werkmanskinderen’: De functie van de idylle in Hendrik Consciences Bavo en Lieveken (1865)’. In: TNTL 134 (2018) 1, 23-41.

·         Dirk De Geest, Herbert Van Uffelen, Marlou de Bont & Christine Hermann, ‘Vorwort’. In: Herbert Van Uffelen, Dirk De Geest, Marlou de Bont & Christine Hermann (Hrsg.), Literatur in Bewegung: Über die Dynamik von Texten in der niederländischen Literatur. Wien: Praesens Verlag, 2017. Wiener Schriften zur niederländischen Sprache und Kultur 7, 7-16.

·         Herbert Van Uffelen, ‚Maximal lesen' oder die Suche nach dem ‚ungedeuteten Original'. In: Herbert Van Uffelen, Dirk De Geest, Marlou de Bont & Christine Hermann (Hrsg.), Literatur in Bewegung: Über die Dynamik von Texten in der niederländischen Literatur. Wien: Praesens Verlag, 2017. Wiener Schriften zur niederländischen Sprache und Kultur 7, 91-108.

10. Teilnahme an Konferenzen und Seminaren

 

·           Achter de verhalen 7: de terugkeer van de geschiedenis, 18.-20. April 2018, Universität Antwerpen.

Marlou de Bont hat teilgenommen und vorgetragen.

 

·           12th Biennial Conference of the Association for Low Countries Studies: Picturing Reality, 28.-30. Juni 2018, University of Sheffield

Marlou de Bont hat teilgenommen und vorgetragen.

 

·           20e Colloquium Neerlandicum der Internationale vereniging voor Neerlandistiek, 23.-27. August 2018, KU Leuven

Emmeline Besamusca, Marlou de Bont, Julia Sommer, Herbert Van Uffelen, und Claudia Zeller haben teilgenommen und vorgetragen.

 Jahresberichte im PDF